
Hallo!
Kommentare und Hinweise geneigter Leser sind willkommen.
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I've never been impressed so much.
Und es geschah zu der Zeit, da das Nordlicht den orientalischen Himmel streichelte, dass die Sehnsucht der Endzeit in die Dinge fuhr:„Küss mich,” sprach zur Kippe die Lunte.
Take care, it's fall. Thank you.
Going 2 change my name this night!! NEbuddy interested in my new name??
I added some quotings on mixing up certain ethnocultural habits with Islam.
eine Fundstelle zur patriarchalischen
Überlagerung des Islam (Ehre
und
Ehrenmord, Mädchenkeuschheit
und
FGM, Jungfräulichkeit
und
Hymenwiederherstellung) zugefügt. LG, C.
Just having changed my monthly name. NEbuddy interested in my previous name?
Hi. Would N E buddy please tell me what's up with Mary Christmess?
Hi. Nice to meet you.
Es wird Zeit, dass ich mich weiterentwickele.Aber gesetzt, meine Freunde und meine Gegner kämen nicht mit mir mit, blieben als Freunde oder als Gegner der alten Johanna treu - würde es mich in solch komplizierten Verhältnissen zerreißen?
Hi Eric. Thanks for your hello. I just visited your journal. I like it. Regards, Johanna.
I.
Einerseits sehe ich in den kleinkindlichen "Doktorspielen" keinen wesentlichen Unterschied zu Handlungsspielarten erwachsener Sexualität. Jedenfalls hätte ich kein Verständnis für die Auffassung, die Sexualität sei auf die Erzeugung von Nachwuchs beschränkt und habe mit Neugier und Freude in Beziehung zum eigenen Leib und zu dem eines anderen Menschen nichts zu tun.
Auch der Sexualitätsbegriff Freuds umfasst unendlich mehr als nur den "Sex". Dass er sich mit den Bedürfnissen des Menschen nach urtümlichem sozialem Kontakt unter pathologischem Aspekt befasst hat, ist aus dem pathogenen Potential seines soziokulturellen Umfeldes, dem Viktorianismus, zu erklären, in dem der Mann in seiner Sexualität als Zeugungs- und die Frau in der ihren als Gebärapparat galt, ohne Recht und Aussicht, die eigene Leiblichkeit und die eines anderen reinen Gewissens als eine Quelle hohen Glücksgefühls zu betrachten, geschweige denn zu ergründen.
Wie ich bereits zu erzählen wusste:
Eva und Adam sitzen entspannt auf einem Baumstamm am Tigris und lassen ihre Füße vom strömenden Nass umspülen. Ein Fischlein nippelt zu Evas Entzücken an den Kuppen ihrer Zehen. Adam findet seine Gespielin, wie sie juchzend die Augen schließt und ihre geöffneten Lippen in die frühe Abendsonne hebt, reizender als je zuvor und beschließt, sie und sich durch gelegentliches Zeh-Nippeln zu erfreuen.
Als Eva den Adam zum ersten Mal berührte - so sah es Anna Katharina Emmerich -, war es keine Sünde, aber es wurde finsterer um die beiden.
Andererseits sehe ich, dass der Mensch, ob erwachsen oder Kind, auch solche intimen leibbezogenen Bedürfnisse und Erwartungen hat, die nicht sexueller Art sind. Ich habe nie akzeptiert, dass das basale Bedürfnis nach Körperkontakt im Reden von "erogenen Zonen" sexualistisch verkürzt und auf das Sexuell-Technische verkürzt wurde. Ich möchte den Menschen in seiner männlichen und weiblichen Version strikt unterschieden wissen von Aladins Wunderlampe, aus der etwas Glückbringendes herauskommt, wenn man nur an ihr rubbelt. Von Geburt an "schreit" unsere Haut nach der verlässlich bergenden, paradiesischen Nähe eines weichen, warmen, lebendigen Körpers. Das hat in der Tat nichts mit Fortpflanzung zu tun, sondern mit der notwendigen "Richtigkeit" unseres Lebens- und Selbstwert-Gefühls.
II.
Dass sich auf Kinder auch manche kranke und verbrecherische Phatasien und Übergriffe richten, kann kein Grund sein, den Gedanken an die Existenz kindlicher Sexualität zu verwerfen. Falls wir dennoch nicht von kindlicher Sexualität, sondern von kindlich neugierigem Spiel sprächen, änderte das nichts daran, dass Kinder missbrauchsgefährdet sind. Das Gegenteil könnte der Fall sein: eine Verharmlosung des Kindesmissbrauchs als eines Spiels mit dem Kind als Spielpartner.
III.
Unabhängig von unserer Terminologie sollten wir unser Erfahrungswissen nicht verdrängen. Energie, die auszudrücken einem Menschen unmöglich gemacht worden ist, verursacht Unbehagen. Ein Kleinkind, das unter zivilisierten Beschränkungen aufwächst (Kinderwagen, Laufstall, Babystuhl, Laufgurt statt Aufgehobensein beim mütterlichen Körper), «entdeckt [...] bald, dass der unbehagliche Überschuss sich zum Großteil in seinem Genital konzentriert und dass es, indem es dieses weiter erregt, die Überschussenergie im Rest des Körpers dazu bringen kann, dort hineinzufließen, bis genügend Druck angestaut ist, um Erleichterung zu bewirken. Auf diese Weise wird die Masturbation zum Sicherheitsventil für überschüssige, während der täglichen Aktivitäten eines Kindes nicht verbrauchte Energie». (Liedloff, Jean : Auf der Suche nach dem verlorenen Glück. Gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit. (The Continuum Concept.) München: Beck, (1980) 2005. S. 194 f.)
IV.
Von sich aus, naturgemäß, erlebt das Kind im Säuglingsalter und davor seine Leiblichkeit als "richtig". Von der Widerspiegelung in seiner sozialen Umgebung hängt es ab, ob es dabei bleibt. Ob das Kind sein beseeltes körperliches Selbst als ganzheitlich gewürdigt empfinden kann oder etwa der Nötigung ausgesetzt ist, sein Lustempfinden und Luststreben als etwas Unerwünschtes oder Abgelehntes auszugrenzen, bedeutet viel für die Entwicklung eines Bewusstseins der eigenen Würde als heiler Mensch, als wohlgeschaffenes Geschöpf, als liebenswerte(r) Liebende(r) in der Beziehung zu einem ebenfalls würdevollen, wohlgeschaffenen, liebenswerten Du. Wer als Kind gelernt hat, dass seine Leiblichkeit in Teilen tabu, bä-bä oder Sünde ist, der wird es als reifer Mensch nicht leicht haben, die Heimat, aus der er teilweise ausgetrieben wurde, ganz wiederzugewinnen; manche behalten lebenslange Narben oder offene Wunden in der Wahrnehmung ihres Selbstwerts.
Wie wir sehen, lässt sich die Frage der Leiblichkeit, Sinnlichkeit und Sexualität nicht aus der Frage ausklammern, die mir eigentlich unter den Nägeln brennt: nach dem islamischen Erziehungsideal und nach den entsprechenden Erziehungsstilen.
Zur Frage der kindlichen Sexualität: Auf Grund eigener lebensgeschichtlicher Rückschau, auf Grund von Gesprächen mit Erwachsenen und Heranwachsenden, auf Grund von Erinnerungen an die Kindheit meiner Tochter und auf Grund von Beobachtungen bei meinem Enkelsohn sehe ich es als völlig haltlos an, die Kindheit als asexuelle Zeit anzusehen. Diese Ansicht halte ich, die ich die Sexualtheorie Sigmund Freuds nicht vollständig und nicht vorbehaltlos übernehme, für einen folgenreichen, weil häufig seelenverbiegenden Fehler. Die Sexualität des Erwachsenen ist das Endprodukt eines komplexen Entwicklungsprozesses, der in der Kindheit ansetzt. Ignoriert die Erziehung diese Ansätze, tabuisiert sie sie oder verteufelt sie sie gar, dann behindert sie die Entwicklung zur psychosexuellen Reife, die ein Erwachsener haben kann, mit der Folge, dass die Persönlichkeit auch in anderen zentralen Teilaspekten infantil bleibt.
Wer von der Sexualität des Kindes spricht, sieht sich besonders seit einem Vierteljahrhundert schnell dem Verdacht oder Vorwurf ausgesetzt, er rede der "Verführung und Sexualisierung" von Kindern das Wort(siehe pro familia: "lieben - kuscheln - schmusen"). Diskriminierung des Redens über Tabuisiertes bestimmt die (Un-)Kultur des Diskurses wesentlich mit; schlimmer: sie beeinträchtigt die Weiterentwicklung pädagogisch-psychologisch angemessener Praxis.
Da ja auch zu fragen ist, wie sexuell kindliche Sexualität denn sei. weise ich auf einen Aufsatz von Ina-Maria Philipps hin.
Übrigens kann man sich für den Einstieg auch getrost des einschlägigen Wikipedia-Artikels "Kindliche Sexualität" bedienen.
Zur Frage der Eigenständigkeit der Entscheidung über die konkrete Partnerwahl und deren Zeitpunkt: Ich kann die Entscheidung eines zum Zeitpunkt ihrer Verheiratung die zweite Klasse besuchenden Mädchens nicht anerkennen, vor allem da sie getroffen wurde, um dem Vater keine Schande zu machen, was, wie mir die Brüder erzählten, diesen im übrigen sehr wahrscheinlich dazu gebracht hätte, die Tochter zu erschlagen.
Die Definition dessen, was unter einer Meinungsäußerung der Braut zu verstehen sei, ist äußerst weitgehend und somit fragwürdig:
SAHIH BUKHARI, BOOK 62: Wedlock, Marriage (Nikaah)
Volume 7, Book 62, Number 67:
Narrated Abu Huraira:
The Prophet said, "A matron should not be given in marriage except after consulting her; and a virgin should not be given in marriage except after her permission." The people asked, "O Allah's Apostle! How can we know her permission?" He said, "Her silence (indicates her permission)."
Volume 7, Book 62, Number 68:
Narrated 'Aisha:
I said, "O Allah's Apostle! A virgin feels shy." He said, "Her consent is (expressed by) her silence."
Ich habe als Kind zu so vielen mich überfordernden oder kränkenden Fragen und Anträgen geschwiegen, dass ich mir im nachhinein noch energischst verbitte, mein eingeschüchtertes Verhalten als Zustimmung zu interpretieren. Darf ich dies auch stellvertretend für jede Jungfrau in ähnlicher Lage sagen? Ich tu's. Für sexuelle Beziehungen soll der Grundsatz der sexuellen Selbstbestimmung, und zwar hinsichtlich der Fähigkeit zu ihr und hinsichtlich ihrer Faktizität, gelten. Diesen Grundsatz mache ich gegen jede tatsächlich existierende oder erdenkliche Kultur auf der Welt geltend, die anderslautende Gestattungen enthielte.
MEMRI Special Dispatch - 6. April 2006
Frauen zwischen Tradition und Modernisierung (III):
Ägyptische Gelehrte diskutieren im kuwaitischen Fernsehen über Beschneidung
Landläufig gilt die Beschneidung in Ländern wie Ägypten, wo bis heute der größte Teil der muslimischen aber auch der christlich-koptischen Mädchen verstümmelt wird, als religiöses Gebot. Obwohl KritikerInnen des Brauchs darauf verweisen, dass es sich um eine vorislamische Praxis handele, wird die Beschneidung von vielen orthodoxen Religionsvertretern verteidigt. Sie sei, so eines der zentralen Argumente, notwendig zum Erhalt von Sitte und Moral in der Gesellschaft. Trotz vieler Versuche von NGOs und auch Staatsführungen, gegen die Beschneidung vorzugehen, halten große Teile der Bevölkerung in afrikanischen Staaten, wo sie vor allem praktiziert wird, an diesem Brauch fest.
[Differenziert wird dabei häufig zwischen verschiedenen Formen der Beschneidung, die vom Anritzen der Klitoris bis zur vollständigen Entfernung von Klitoris und inneren Schamlippen sowie dem Zusammennähen der äußeren Schamlippen (Pharaonische Beschneidung) reichen. Meist wird sie nicht von Ärzten oder Ärztinnen sowie mit Instrumenten wie Rasierklingen und ohne Narkose durchgeführt.]
[MEMRI dokumentiert] Ausschnitte aus einer Sendung des kuwaitischen Fernsehens, in der über die Beschneidung debattiert wird. Teilnehmer der Diskussion sind Dr. Muhammad Wahdan, Dozent an der Al-Azhar Universität in Kairo sowie die ägyptische Universitätsdozentin für islamisches Recht, Dr. Malika Zarrar. Ausgestrahlt wurde die Sendung am 28. März 2006 von Al-Rai TV.
«Die als "Ehrenmorde" bekannten Tötungsdelikte sind in Ägypten und der arabischen Welt weit verbreitet. Für die Wiederherstellung der Ehre werden in Ägypten jährlich etwa 1000 Frauen ermordet, das belegen Studien eines Frauenforschungszentrums in Kairo. Dabei genügt in den meisten Fällen schon der Zweifel an der Unversehrtheit des Hymens für die Tat.»
Die Frauenrechtlerin Iman «Baybers erklärt, in der ägyptischen Familie bestimmten Väter, Brüder und Onkel über den Körper der weiblichen Familienmitglieder, deren Jungfräulichkeit quasi als familiärer Besitz betrachtet würde. Sie fühlten sich verpflichtet, die Frauen in ihrer Familie zu schützen und in ihrer Freiheit einzuschränken. Häufig resultiere daraus die Beschneidung der Mädchen, sobald diese die Geschlechtsreife erlangten. So wolle man das Aufkommen jeglichen sexuellen Verlangens bereits im Keim ersticken.
Hier vermische man islamischen Glauben mit religionsfremden Sitten. Iman Baybers betont, wie wichtig die öffentliche Auseinandersetzung mit den Inhalten der Werte "Ehre" und "Jungfräulichkeit" sei. Schließlich bedrohten operative Eingriffe wie Beschneidungen, Abtreibungen und Wiederherstellung des Hymens die körperliche und seelische Gesundheit der arabischen Frauen.»